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Moontide (Fox Film Noir) by Archie Mayo
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Canada
DVD detailsActor: Claude Rains, Ida Lupino, Jean Gabin, Jerome Cowan, Ralph Dunn Director: Archie Mayo Brand: GABIN,JEAN DVD: Region Code 1 Audio: English (Unknown), Dolby Digital 1.0; English (Subtitled); Spanish (Subtitled); French (Subtitled); English (Original Language), Dolby Digital 1.0 Format: Black & White, Closed-captioned, DVD, Full Screen, NTSC, Subtitled Picture Format: 1.33:1 Running Time: 94 minutes DVD Release Date: 2008-09-02 Audience Rating: NR (Not Rated) Studio: 20th Century Fox
DVD Reviews of Moontide (Fox Film Noir)DVD Review: Maybe not the greatest art in the world, but I love it Summary: 5 Stars
Moontide is a very dark, very romantic, deliberately "artificial" film noir, essentially shot in studio lots. Gabin is really brillant, sometimes acting like one of the later method actors (eg. Paul Newman), with his never quiet hands, body and this french accent. Ida Lupino is typecast as an outcast, but no one can play such roles better than her (you can't believe that she only came in because Joan Bennett got pregnant). The supporting cast is excellent, you will find Thomas Mitchell as the villain (totally cast agains type, but brillant), and last but not least Claude Rains as a "street philosopher", commentator and good friend of Bobo the sailor (Gabin) and later Anna, his girlfried (Lupino). Good technical quality, good extras.
For anyone who speaks German, see my longer review, also published on the German imdb site:
Nacht im Hafen (1942)
Nachtgestalten im Niemandsland, 29. Mai 2010
*** Dieser Kommentar kann Spielverderber enthalten ***
Es war einmal ein Seemann, der hieß Bobo und hatte nichts als seinen Seesack und seinen Hund... Es war einmal ein Mädchen, das hieß Anna und wollte nicht mehr leben... Es war einmal ein Mann, der hieß Nutsy und wachte des Nachts über die Gestrandeten, dass sie nicht zu Verlorenen werden. Es war einmal ein Mann, der hieß Tiny, der folgte Bobo auf Schritt und Tritt und ward böse, als Bobo Anna liebgewonnen hatte und ihn verlassen wollte... Willkommen im sehr künstlichen, poetischen, wie ein film noir fotografierten Moontide", der ein moderneres Märchen ist. Die Namen sind - siehe oben - entweder sprechend (Nutsy, der weise Narr", der ganz und gar nicht niedliche Tiny", eher ein emotionales Riesenbaby) oder bestehen aus den einfachsten Kinder-Lauten (Bo-bo, An-na). Nachnamen gibt es nicht, im Falle von Anna und Nutsy auch keine Backstorys. Warum Anna sich ertränken will, wird nie geklärt, der oft betrunkene Bobo tut aber ein Mal im Leben instinktiv das Richtige und holt sie aus dem Wasser. Von da an ist Anna einfach da. Der Film spielt in einer abgeschlossenen, auf wenige Orte beschränkten Welt am Hafen. Ob Anna einen Mann, festen Freund, Familie oder Freunde hat, wird nie gesagt. Sie möchte sich zwar wieder auf den Weg" machen, aber wir erfahren nie, wohin sie denn gehen könnte. Folglich kommt sie zu Bobo zurück, der nach durchzechter Nacht in einer kleinen Holzhütte aufgewacht ist und dort für einen Chinesen Köder verkaufen und wohnen darf. Indem Moontide" Menschen auf ihre nackte Präsenz zurückwirft und dabei zuguckt, ob sie aus dem Nichts eine Zukunft schmieden können, bekommt er eine elementare Kraft. Er ist ganz auf die wesentlichen Fragen des Lebens reduziert, auch in einer Kunstwelt, in die Menschen hineingeworfen werden, einen Platz zu finden". Dabei kann auch eine Hütte mit einem Schild live bait" ein Heim werden. Und ein wilder Außenseiterhaufen ein Mikrokosmos der Gesellschaft. Anna ist (obwohl sie schon manches erlebt haben wird") die Jungfrau, die nackt in diese Gesellschaft geworfen wird und ausgerechnet in Bobo ihren Prinzen findet. Die schäbige Hütte ist das Schloss. Tiny ist die böse Schwiegermama Bobos, die ihn nicht freigeben will und auch vor Grausamkeiten nicht zurückschreckt (der Film leistet sich hier für 1942 ungewöhnliche homoerotische Anspielungen). Nutsy ist eine Art Gott der kleinen Leute, der nach eigenem Bekunden nie schlafen muss, von dem wir genauso wenig wie von Anna erfahren, ob er ein Leben jenseits des Hafens hat, und der als Gossenphilosoph über das Geschehen wacht sowie gelegentlich unaufdringlich und weise in es eingreift. Dies alles führt zu einer bewusst einfach" gehaltenen Geschichte, die aber gerade deshalb eine poetische Ur-Kraft entfalten kann, die sehr berührt. Daneben gibt es eine Krimi-Handlung. Bobo soll im Vollrausch einen Mann erwürgt haben, was ihm Leid täte - aber er weiß schon, dass er gelegentlich zu unkontrollierter Brutalität fähig ist. Tiny scheint ein Geheimnis aus Bobos Vergangenheit zu kennen, mit dem er ihn an sich binden kann. Dies alles ist mit Liebe zum Detail inszeniert - wie Bobo am Ende mit Tiny abrechnet, ist eine meisterhafte Choreographie aus Schritten, Gesten und Blicken. Überhaupt, Blicke, man muss einmal auf die Schauspieler zu sprechen kommen: Jean Gabin als Bobo ist eine umwerfende Vorwegnahme guter Method Actors (auch wenn er sich vermutlich viel weniger dafür anstrengen musste). Jede Handbewegung sitzt punktgenau mit einer lässigen Nonchalance, wenn er zu Beginn seine Drinks ordert und anschließend ohne großen Aufwand - obwohl angetrunken - einen stärker wirkenden Seemann niederschlägt, aber ihm dann kumpelhaft aufhilft, weil er es schätzt, dass der andere wenigstens versucht hat, für sein Mädchen zu kämpfen. Später kann Gabin aber auch mit stummen Blicken alles sagen, wenn er etwa in Gesellschaft einer Hafennutte in die Kamera blickt und feststellt, dass das nicht alles in seinem Leben sein kann. Oder wenn er in Annas Schoß versinkt und damit einräumt, auch einmal jemanden zu brauchen. Ida Lupino ist Anna in einer ihrer vielen Outcast-Rollen, bei der man sich gar nicht vorstellen kann, dass sie eine Ersatz-Besetzung war (Joan Bennett war schwanger geworden). Thomas Mitchell als Tiny ist gefühlte 100 kg unterdrückte Wut, Homosexualität und kaum zu bändigender Frust, ein überzeugender Antipathieträger und brutaler Widerling, dem man aber auch das Tragische dahinter ansieht. Claude Rains ist der äußerlich zunächst kaum wiederzuerkennende, etwas schrullig gekleidete Nutsy, dem man schon der markanten Stimme wegen seine Rolle als weiser Herr über die Geschicke der kleinen Leute abnimmt. Auffällig ist ferner, dass der Film eine Reihe origineller Skurrilitäten aufweist, die dem Jahr 1942 voraus waren. Tiny verdrischt Nutsy in einer Art s/m-Szene unter der Dusche mit dem Handtuch. Bobo schenkt Anna zur Hochzeit ausgerechnet das gebrauchte, auf etwas eindeutige Art aufreizende Kleid der Hafennutte (und wir empfinden das keine Sekunde als geschmacklos - die Barschaft ist begrenzt, und längst haben wir akzeptiert, dass man auch zum Einkaufen aus dieser geschlossenen Welt nicht herauskann). Bobo hilft ab und an einem Arzt, dessen Motorboot zu reparieren - obwohl für die Handlung unwichtig, wird darauf hingewiesen, dass dessen schöne Begleitung nicht des verheirateten Arztes Frau ist und seine Geliebte schon jetzt genervt ist, dass sich der Mann als Möchtegernseebär entpuppt. Außerhalb des Mikrokosmos ist die Welt auch nicht in Ordnung. Aber in Moontide" den Menschen dabei zuzusehen, wie sie mit der ihren fertig werden, ist ein ungewöhnliches, poetisches und spannendes Filmerlebnis.
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Description of Moontide (Fox Film Noir) Genre: Drama Rating: NR Release Date: 2-SEP-2008 Media Type: DVD The little-known but affecting film noir Moontide is full of surprises, especially for the many film fans who may not have seen it until its release on DVD. It stars Jean Gabin, a huge star in his native France, who was trying to cross over to Hollywood stardom in this film, but ended up making just two Hollywood features. It also stars Ida Lupino as his love interest, and who is very affecting and memorable in what could have been a two-dimensional role. Gabin plays Bobo, a wharf rat with a drinking problem working up and down the West Coast of the U.S., and happens on the desolate Anna (Lupino), whom he sees trying to kill herself in the sea. That two such broken characters can find love and help heal one another is one of the main themes of the film, and an unexpected one in the hard bitten genre of film noir. Gabin and Lupino really shine, though Gabin can be a bit hammy in his jauntiness. Playing against type as the bad guy, with unspeakable intentions, is Thomas Mitchell (at the time much beloved, having just played Scarlett O'Hara's Pa in Gone With the Wind). Claude Rains is also affecting, as the local failed intellectual. The story behind Moontide is at least as engaging as the film itself, and happily, this DVD edition includes a 25-minute documentary on the hurdles, some nearly fatal, that faced this little film on its way to be made in 1941. First, it was to have been filmed on location in San Pedro, California--but then the Japanese bombed Pearl Harbor and every port on the West Coast was suddenly girded for possible attack, so the elaborate wharf set was created on the Fox lot. There were tons of risqué themes in the original book upon which the movie is based, and the tales of getting it past the censors are riveting. And the behind the scenes drama was also intense; master director Fritz Lang started the film, but quit in a snit, and was replaced by the journeyman Archie Mayo. Surrealist Salvador Dali was hired to create a hallucinatory alcoholic dream sequence, but his imagery was reportedly too disturbing to use, so the studio threw it out, but replaced it with an appropriately "Dali-esque" scene, complete with menacing clocks and shuddery imagery. Film buffs won't want to miss this fascinating mini documentary. --A.T. Hurley
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